1. Die üblichen Schienen, Handschuhe und Cremes sind einfach nicht fürs Stricken gemacht
Das Problem ist nicht, dass überhaupt nichts hilft. Die meisten Hilfsmittel sind nur schlichtweg nicht für Menschen gemacht, die stricken.
Kompressionshandschuhe, eine starre Daumenschiene von der Ärztin, verschiedene Salben oder eine günstige Bandage aus dem Internet, die nach kurzer Zeit an der Naht aufgeht – wahrscheinlich haben Sie einiges davon schon ausprobiert. Vielleicht hatten Sie sogar eine Cortison-Spritze, die anfangs ein paar Wochen Erleichterung gebracht hat.
Ich selbst habe im Laufe der Jahre unzählige Bandagen gekauft. Keine davon war fürs Stricken gedacht. Entweder war sie unbequem, schränkte mich zu sehr ein oder ich konnte damit die Nadeln nicht richtig halten.

2. Der Schmerz kommt meist aus dem Gelenk direkt am Daumenansatz
Oft steckt ein bestimmtes Gelenk dahinter: das Daumensattelgelenk, auch CMC-Gelenk genannt. Es liegt ganz unten am Daumen. Mit den Jahren kann es instabiler werden und sich bei jeder Masche ein kleines Stück bewegen.
Eine einzelne Bewegung würden Sie vermutlich gar nicht bemerken. Beim Stricken wiederholt sie sich aber hunderte Male. Solange das Gelenk dabei nicht genug Halt bekommt, kann es sich kaum beruhigen.
Das erklärt auch, warum der Schmerz oft erst nach einer Weile anfängt und nachlässt, sobald die Nadeln wieder ruhen. Nicht das Alter allein löst den Schmerz aus – sondern die ständige Belastung des instabilen Gelenks.

3. Die Schwellung hält den Kreislauf am Laufen
Wenn das Gelenk ständig gereizt wird, schwillt das Gewebe drumherum an. Das ist eigentlich eine Schutzreaktion des Körpers. Gleichzeitig wird der Daumen dadurch steifer und jede weitere Masche kann noch unangenehmer werden. So entsteht schnell ein Kreislauf aus Reizung, Schmerz und Schwellung.
Eine Pause hilft deshalb oft nur vorübergehend. Nach ein oder zwei Wochen fühlt sich der Daumen besser an – doch sobald Sie wieder länger stricken, sind die Beschwerden häufig schnell zurück.

4. Viele gut gemeinte Ratschläge machen das Stricken nur schwieriger
Genau das ist für viele von uns besonders frustrierend.
Eine Cortison-Spritze verschafft vielleicht eine Zeit lang Ruhe. Lässt die Wirkung nach, steht plötzlich eine Operation im Raum.
Der Tipp, einfach auf eine andere Stricktechnik umzusteigen, klingt leichter, als er ist. Wer das Garn seit Jahrzehnten auf dieselbe Weise hält, lernt nicht mal eben von vorn.
Und „Dann hören Sie eben mit dem Stricken auf“ ist für mich keine Lösung. Stricken hält meine Hände und meinen Kopf in Bewegung. Es ist viel mehr als nur ein Hobby – und ich möchte nicht darauf verzichten.
Was hilft also wirklich?
Entscheidend ist, das Gelenk dort zu stützen, wo die Bewegung entsteht: direkt am Daumenansatz. Es reicht nicht, nur etwas gegen die Schwellung zu tun.
Eine passende Stütze sollte deshalb:
- genau das Gelenk am Daumenansatz stabilisieren
- den Daumen trotzdem beweglich lassen, damit Sie weiterstricken können
- auch über längere Zeit angenehm zu tragen sein
Genau deshalb wurde eine Stütze entwickelt, die beim Stricken Halt gibt, ohne die Hand unnötig einzuschränken.
Eine Daumenstütze, mit der Sie die Nadeln weiter gut halten können

- Das geformte Polster stabilisiert gezielt das Gelenk am Daumenansatz
- Alle Finger bleiben frei, sodass Sie Garn und Nadeln wie gewohnt halten können
- Das weiche, leichte Material ist auch bei längerem Tragen angenehm
Über den Link oben können Sie sich die Stütze genauer ansehen.
Wenn es Ihren Händen ähnlich geht wie meinen damals, lohnt sich ein Blick.
— Margarete


Olivia Wolf
Hat das hier schon jemand ausprobiert und kann berichten?